Vierwaldstättersee: Konzert von Giles Wollenmann als Homage an Luzern.

Vierwaldstättersee: Konzert von Giles Wollenmann als Homage an Luzern.

Giles Wollenmann komponierte das Konzert «Vierwaldstättersee» für Klavier und Orchester als Homage an Luzern und seine Heimat. artonair.tv strahlt den 1. Satz, arrangiert für zwei Klaviere, erstmals am Donnerstag, 24. Juni 2021  um 20 Uhr  aus.

Luzern, 17.6.21// Der in Luzern geborene Giles Wollenmann komponierte ein Konzert für Klavier und Orchester in drei Sätzen als Erinnerung und Homage an seine Heimatstadt Luzern und den Vier­wald­stättersee. Die beiden Pianisten und Nachwuchstalente Ivan Bašić und Jérémie Conus spielen den 1. Satz des von Giles Wollenmann für zwei Klaviere arrangierten Konzerts in der national und international als kultureller Ver­anstaltungs- und Begegnungsort bekannten St. Charles Hall in Meggen am Vierwaldstättersee. Die Aufnahme des 1. Satzes wird erstmal am 24. Juni 2021 um 20 Uhr auf artonair.tv ausgestrahlt.

Über den Komponisten Giles Wollenmann

Giles Wollenmann besitzt ein einzigartiges Talent. Als Kind hatte er einen Unfall, der ihn vorübergehend be­wusst­los werden liess. Seither hört er Musik in seinem Kopf. «Ich kann die ein­zelnen Töne und Klänge isolieren, als Farben wahrnehmen und jeden Ton fühlen», sagt Giles Wollenmann. Er erhielt die einzigartige Gabe und Fähigkeit, den stetig fliessenden Strom von mentalen Klangbildern und Empfindungen intuitiv auf dem Klavier auszudrücken – ohne jemals Klavierspielen oder Notenlesen gel­ernt zu haben. Vor zwei Jahren wurde Giles Wollenmann – während einer Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee – von den Eindrücken so überwältigt, dass er beschloss, diese musikalisch umzusetzen.

Giles Wollenmann ist Bürger von Luzern. Er hat einen grossen Teil seines Lebens im Ausland verbracht, bevor er wieder in die Schweiz zurückkehrte. Seine starke Verbundenheit mit Luzern und dem Vier­wald­stättersee und seine Erlebnisse auf seiner Schifffahrt inspirierten ihn, ein Konzert für Klavier und Orchester in drei Sätzen zu komponieren.

«Meinen Traum einer musikalischen Hommage an Luzern vor Augen, lernte ich, die Flut der inneren Eindrücke von Klang und Farbe Note für Note mit der Hilfe eines Computer-Programms nieder­zu­schrei­ben», erklärt Giles Wollenmann. Es entstand ein 48-minütigse Konzert für Klavier und Orchester (46 Musikerinnen und Musiker) und seine Vision, dieses Konzert eines Tages im KKL in Luzern uraufführen zu können. Mit seiner Musik will Giles Wollenmann «Menschen einladen, in die Bildwelt und Empfindungen einzutauchen, die die majes­tät­ische Schönheit des Vier­wald­stätter­sees und seiner Heimatstadt Luzern bei ihm hinterlassen haben», wie er seine Gefühle beschreibt.

Mit der Aufführung des 1. Satze – von Giles Wollenmann für zwei Klaviere arrangiert – in der St. Charles Hall in Meggen am Vierwaldstättersee, möchte Giles Wollenmann erstmals an die Öffentlichkeit treten und einen Teil seins kompo­nierten Werkes vorstellen. Es ist der erste Schritt, der ihn der Verwirklichung seiner Vision, das vollständige Konzert mit 3 Sätzen eines Tages uraufführen zu können, näherbringt. Die Aufnahme mit den beiden jungen Pianisten Ivan Bašić und Jérémie Conus soll dazu beitragen, möglichst viele Interessierte zu begei­stern, um Giles Wollenmanns Traum verwirklichen können und Menschen an der imposanten Kulisse des Vier­wald­stätter­sees musikalisch teilhaben zu lassen.

Bildlegende: Giles Wollenmann, Komponist des Konzerts «Vierwaldstättersee» für Klavier und Orchester, fotografiert in der St. Charles Hall in Meggen. (Foto Jeffrey T. Skrob)

Giles Wollenmann: Seine Vision und Geschichte auf youtube, gefilmt von Roman Lehmann (Studio 1)
instagram.com/gilles.wollenmann/
twitter.com/G_Wollenmann

Ivan Bašić, Erster Flügel (Foto Jeffrey T. Skrob)

Über Ivan Bašić, Erster Flügel

Ivan Bašić, geboren 1996, absolvierte sein Studium mit Auszeichnung an der Universität der  Künste in Belgrad, wo er als vielversprechendster Pianist seiner Generation honoriert wurde. 2017 wurde er in der Konzertklasse bei Prof. Konstantin Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen, wo er momentan das «Master of Arts in Specialized Music Performance» absolviert.

Ivan Bašić ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie das Chopin Roma, Santa Cecilia Porto, Davorin Jenko, Banja Luka Biennale, Chopin Golden Ring Wettbewerb sowie das Bolshoy Festival. Zudem ist er Gewinner des serbischen Wettbewerbs für junge Musiker.

Ivan Bašić ist in vielen wichtigen Festivals aufgetreten und wurde an namhaften Festspielen eingeladen, unter anderem in Österreich, Italien, Schweiz, Griechenland, Ägypten und Japan. 2016 ist er als Solist mit dem RTS und dem Niš Sinfonieorchester aufgetreten. 2020 trat er Streichorchester Davos Festival Camerata auf. Es folgten diverse Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, unter anderem beim vatika­nischem Rundfunksender Radio Vatikan. Ivan Bašićs Konzertturneen führten ihn quer durch Europa, nach Nordafrika und Asien.

Ivan Bašić wurde ausserdem von dem Muzika Klasika-Magazin als bester Nachwuchsmusiker nomi­niert. 2020 gewann Ivan Bašić den bedeutenden Kiefer Hablitzel|Göhner Musikpreis. Im April 2021 wurde er eingeladen, am international renommierten Wettberwerb Conours Reine Elisabeth in Brüssel teilzunehmen.

http://www.ivanbasic.com/
https://www.facebook.com/IvanBasicPianist/
Ivan Bašić, artonair.tv
Ivan Bašić, ZHdK
Kiefer Hablitzel Göhner Musikpreis 2020

Jérémie Conus, Zweiter Flügel (Foto Jeffrey T. Skrob)

Über Jérémie Conus, Zweiter Flügel

Jérémie Conus, geboren1994, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren bei Christian Thomann an der Musikschule Solothurnisches Leimental. Weiter wurde er von Alicja Masan an der Musik­akademie der Stadt Basel unterrichtet. Von 2013 bis 2021 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Konstantin Scherbakov, wo er 2016 den «Bachelor of Arts in Music», 2018 den «Master of Arts in Music Pedagogy» und 2021 den «Master of Music Performance» jeweils mit Auszeichnung abschloss.

Mit Erfolg nahm Jérémie Conus an diversen nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Er gewann unter anderem mehrere erste Preise beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW) sowie den 1. Preis und den Publi­kumspreis beim European Music Competition Città di Moncalieri in Italien. Er war zudem im Jahr 2014 Stipendiat der Friedl Wald Stiftung. 2016 und 2017 erhielt Jérémie Conus jeweils einen Studienpreis des Migros-Kulturprozents und wurde in dessen Konzertvermittlung auf­ge­nommen. Des Weite­ren gewann er 2018 den 1. Preis beim Landolt-Klavierwettbewerb an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und zählte 2020 zu den Preisträgern des Rahn Musikpreises.

Als Solist und Kammermusiker trat Jérémie Conus im In- und Ausland in Sälen wie dem Kleinen Saal der Tonhalle Zürich, der Tonhalle Maag Zürich, dem Grossen Saal des Goetheanums in Dornach oder dem Joseph Joachim Saal in Berlin auf. Zudem spielte er als Solist u.a. mit dem Euler Streichquartett Basel, den Jungen Sinfonikern Basel oder dem Salonorchester St. Moritz.

Seine Repertoirewahl zeichnet sich durch eine Kombination des traditionellen Konzertrepertoires mit eher selten gespielten Werken aus, besondere Aufmerksamkeit schenkt er hierbei dem Schaffen von Schweizer Komponisten wie Frank Martin oder Arthur Honegger.

Rahn Musikpreis 2020
Migros Kulturprozent Talentplattform
jeremieconus.com
facebook/jeremieconus

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Wir danken Musik Hug für Ihr Engagement für ARTONAIR und für Giles Wollenmann.

Weitere Informationen/ www.artonair.tv,  news.artonair.tv

Kontakt/ Dr. Thomas Hauser / Mitinitiant ARTONAIR/ Mediensprecher/ t.hauser@hauserundhauser.ch
hauser und hauser – your brand coach, hauserundhauser.ch