Zürich/Luzern, 16.1.2021/ Das Konzert wird ein echtes Feuerwerk an Emotionen: denn Georg Friederich Händels Musik kostet den gesamten Kosmos der barocken Affekte aus. Der Countertenor Alexander Seidel und der Clavicembalist Sebastian Bausch sind angetreten, die gesamte «Farbpalette» für ARTonAIR zu präsentieren.

Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Konzert als Live Stream auf ARTonAIR am Dienstag, 19. Janaur 19.30 ohne Publikum in der Kapelle des Kulturhaus Helferei des Grossmünsters Zürich und nicht wie vorgesehen in der Semperaula der Eidgenössischen Technischen Hochschule statt. Das digitale Aufführung findet im Rahmen der Konzertreihe «Musik an der ETH und UHZ» statt. Die Konzertreihe wird von Musical Discovery programmiert.

Georg Friedrich Händel «Il Caro Sassone» …
… so nannte man den jungen Georg Friedrich Händel, als er ab 1707 in Italien sein Musizieren vorstellte. Als Domenico Scarlatti auf dem Karneval den maskierten Händel inkognito auf einem Cembalo spielen hörte, soll er ausgerufen haben: „Das ist entweder der berühmte Sachse oder der Teufel!“

Damals blühte in den Palazzi der Adelsleute, Kardinäle und anderer begüterter Familien die Kammermusik. So schrieb auch Händel Concerto grossi, Cembalowerke und zahlreiche Kantaten und Arien, die er mit Sängern und Instrumentalisten an solchen Anlässen aufführte. Aber er transkribierte ebenfalls Arien aus seinen berühmten Opern, damit diese Melodien, die seine Fans in den Opernhäusern erstmals hörten, immer und immer wieder hören konnten.

Ergänzend zu Händels Kantaten und Opernarien, erklingen Stücke aus den Suiten für Tasteninstrumente und Kompositionen für Cembalo, die Händel ebenfalls weltweit grossen Erlog einbrachten. Diese Stücke werden heutzutage von Cembalisten, Organisten und Pianistin gleichermassen gespielt. Aber eines vergisst man oft dabei: in diesen Suiten finden sich viele Melodien und Themen erstmals, die Händel im Laufe seines Lebens in seine Opern übernahm, oder daraus Orchestermusik machte.
musicaldiscovery.ch

Alexander Seidel
Dirigent,  Countertenor,  Konzertorganist
Alexander Seidel zeichnet sich durch seine große Vielseitigkeit aus: Als Countertenor wirkte Alexander Seidel in zahlreichen Opern- und Schauspielproduktionen mit - zuletzt am Theater Basel - und sang zahlreiche Solokonzerte mit Werken von Antonio Caldara, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Gustav Mahler, Franz Schubert, Antonin Dvorak.

Als Dirigent für Barockopern und Oratorien, Wiener Klassik und chorsinfonische Werke ist er in der europäischen Barockszene anerkannt. Er ist Chordirigent in der ev. Kirchgemeinde Höfe am Zürichsee und musikalischer Leiter des Rheintaler Bachchores und des Chores zu St. Otmar in St. Gallen. Alljährlich dirigiert er vielbeachtete Konzerte mit seinen Chören, namhaften Vokalsolisten und Barockorchestern. Zudem leitet er jeden Sommer einen Meisterkurs, die Aroser Bachwerkstatt, bei den Musikkurswochen des Festivals Arosa Kultur, bei dem er 2019 Henry Purcells Oper Dido & Aeneas dirigierte.££

Als Hauptorganist wirk Seidel in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Höfe am Zürichsee und gab zahlreiche Solokonzerte u.a. in St. Petersburg, Berlin und Potsdam, sowie in der ganzen Schweiz. Seine Improvisationskunst wird  von der Presse als «Einfach genial» gelobt.

Sebastian Bausch
Dirigent, Organist und Cembalist
Sebastian Bausch erhielt seinen ersten Orgelunterricht an der Benediktiner-Abtei Neresheim und spezialisierte sich bei Robert Hill an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau früh auf historische Tasteninstrumente.

An der Schola Cantorum Basiliensis studierte er Cembalo, Orgel und Fortepiano bei Jörg-Andreas Bötticher, Wolfgang Zerer und Edoardo Torbianelli, in Freiburg zusätzlich Klavier bei Christoph Sischka.

Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Bern, wo er im Rahmen des Forschungsprojekts «…die Idee des Componisten ins Leben zu rufen» an einer Dissertation zur musikalischen Interpretationspraxis im Klavierspiel des späten 19. Jahrhunderts arbeitet, einen Lehrauftrag für wissenschaftliche Arbeiten wahrnimmt sowie regelmässig als Korrepetitor in den Bereichen Dirigieren und historische Aufführungspraxis tätig ist. Im August 2018 trat er die Stelle als Hauptorganist an den drei Pfarreien der katholischen Seelsorgeeinheit Zentrum in St. Gallen an.

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Über ARTONAIR
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